Freitag 8. August 2014

Informationen von der Kommandobrücke:

Bis um 18:00 liegen wir im Hafen von St. Petersburg.

Nach der Abfahrt von St. Petersburg durchqueren wir wieder den Kanal den wir zur Einfahrt in die Stadt genutzt haben. Der Hafenlotse wird uns dabei begleiten und gegen 20:45 wieder verlassen. Wir nehmen dann einen westlichen Kurs im Golf von Finnland in Richtung Helsinki auf. Während der ganzen Nacht fahren wir auf den Wasserverkehrswegen der Ostsee.



Das heutige Wetter:

bewölkt, Temperatur min. 20°C max. 30°C
das Meer ist ruhig ~
Sonnenaufgang 5:56
Sonnenuntergang 22:20



Auch heute gehen wir wieder zeitig zum Frühstück denn um 7:45 ist Treffpunkt im Theater für unseren Ausflug.



unser Ausflug

ST. PETERSBURG, ST. ISAAK UND PETRODVORETS
Dieser Ausflug zeigt Ihnen die phantastische Stadt in ihrem ganzen Glanz und dazu noch Petrodvorets, die schönste Sommerresidenz der Zaren! Abfahrt ist am Hafen in Richtung Stadtzentrum. Durch die berühmten Straßen fahren Sie entlang der prächtigen Paläste und Kathedralen: von der Peter-Pauls-Festung zum Winterpalast an der Newa. Es folgt ein Besuch von St. Isaak, einem prächtigen Bau des 19. Jahrhunderts, mit herrlichen Mosaiken und einer Sammlung von wertvollen Werken der russischer Malerei. Das Mittagessen mit ausgesuchten Spezialitäten der russischen Küche nehmen Sie in einem Restaurant ein. Nächste Station ist der berühmte Sommersitz der Romanows an der Peripherie von St. Petersburg (ca. 1 Stunde Fahrt). Die kleine Stadt am Finnischen Golf wurde von Peter I. erbaut, und der herrliche Palast mit den berühmten Wasserspielen ist das Werk des Architekten Rastrelli. Nach der Oktoberrevolution wurde der Sommersitz zum Museum und öffentlichen Park. Dieser Ausflug sieht einen zweistündigen Fußweg vor sowie eine unbestimmbare Wartezeit vor dem Eingang.





Zunächst machen wir einen kurzen Stopp beiden Rostrasäulen.

Die 30 Meter hohen rot-braunen Rostrasäulen wurden 1810 von dem franz. Baumeister Thomas de Thomon entworfen, und sollten einst als Leuchttürme dienen. Sie sind das Symbol der Hafenstadt. Die Rostrasäulen baute man nach der alten römischen Tradition die ihre Triumpfsäulen mit den Schiffsschnäbeln der Beuteschiffe schmückten. Der Name "rostra" hat nicht mit der Rostfarbe zu tun, sondern kommt vom lateinischen "rostrum" = Schiffsschnabel. Am Granitsockel symbolisieren die Figuren die vier großen russischen Flüsse: Newa, Wolga, Dnjepr und Wolchow. Seit 1957 wurden die Rostrasäulen auf Gas umgestellt und werden an Feiertagen und zu besonderen Anlässen wie den Flottentag erleuchtet.





Anschliessend fahren wir in zwei Geschäfte, wo es Souveniers zu kaufen gibt, auch Kaviar ist hier erhätlich. (100 g um ca. 200 €)

Einen zurzen Halt machen wir bei der Auferstehungskathedrale.





Der nächste Programmpunkt ist die Besichtigung der Isaak Kathedrale.

Die Isaakskathedrale (offizielle Bezeichnung: Kathedrale des Heiligen Isaak von Dalmatien) ist die größte Kirche Sankt Petersburgs und einer der größten sakralen Kuppelbauten der Welt. Die Kirche ist 111 Meter lang, 97 Meter breit und 101,50 Meter hoch. Der Durchmesser der vergoldeten Hauptkuppel beträgt 26 Meter. In dem 10.767 Quadratmeter großen Inneren der Kirche finden 14.000 Menschen Platz.



Innenraumpanorama der Kathedrale 





Als wir die Kathedrale verlassen hat es stark zu regnen begonnen. Es ist gut dass als nächstes das Mittagessen in einem Restaurant auf dem Programm steht. Es gibt hier, wie auch gestern, als Vorspeise Blini mit Kaviar und Sauerrahm. Mir schmeckt es gut, ist aber nicht jedermanns Sache.





Nach dem Essen ist der Regen vorbei. Wir fahren als nächstes nach Peterhof.

Peterhof ist eine russische Palastanlage am Finnischen Meerbusen in der gleichnamigen Stadt, 30 Kilometer westlich von Sankt Petersburg. Das ursprünglich von Peter I. errichtete und von seinen Nachfolgern ausgebaute Gelände gilt als „russisches Versailles“ und ist seit 1990 Weltkulturerbe der UNESCO.

Der Schlosspark von Peterhof gliedert sich in den Unteren Garten, der von der Goldenen Kaskade und dem Kanal zur Ostsee dominiert wird, sowie den Oberen Garten, der der Front des Schlosses vorgelagert ist. Die gesamte Gartenanlage ist geprägt von den originellen Wasserspielen mit über 150 Fontänen, die über ein ausgeklügeltes unterirdisches Rohrsystem gespeist werden und ausschließlich durch natürliches Gefälle funktionieren. In Peterhof ist auch der ursprünglich aus Nürnberg stammende barocke Neptunbrunnen als klassizistischer Gartenbrunnen arrangiert. (Ein Zweitguss des Brunnens befindet sich in Nürnberg.)





Nach der Besichtigung des Schlosses (im Inneren ist es nicht erlaubt zu fotografieren) machen wir einen ausgedehnten Spaziergang durch den unteren Schlosspark.

Gegen 16:30 kehren wir müde zurück zum Bus denn es wird Zeit zum Schiff zurück zu fahren.

Heute gehen wir nach dem Abendessen und einen kurzen Besuch in der Grand Bar gleich zu Bett, wir sind nach 2 Tage St. Petersburg hundemüde.

Die Uhren werden um 1 Stunde zurückgestellt