Dienstag 24. Juni 2014

Bukarest - Die Stadt war um 1930 auch als „Paris des Ostens“ bekannt. Bei der Besichtigung erfahren wir warum die Stadt ihren Beinamen bekam. Der Triumphbogen, das Dorfmuseum, das imposante Parlamentsgebäude und der Patriarchenhügel sind nur ein paar Sehenswürdigkeiten unseres heutigen Programms.
Nachmittags Fahrt nach Constanta, seit der Römerzeit eine der wichtigsten Hafenstädte Europas
Abendessen im Hotel Golden Tulip Mamaia.



Heute fahren wir ca. 230 km 



Um 7:00 gehen wir zum Frühstück.





Nach dem Frühstück fahren wir zu unserer ersten Besichtigung.

Muzeul Satului (Das Dorfmuseum)

Wurde im Jahre 1936 von Professor Dimitrie GUSTI errichtet.
Es ist ein sehenswertes Freilichtmuseum, das sich auf 259 ha erstreckt.
Man kann hier über 300 alte. ursprüngliche Holz- und Steinhäuser besichtigen, die aus verschiedenen Zeiten und Regionen Rumäniens stammen und nach Bukarest transportiert wurden.
Es sind lebendige Beispiele für die Entwicklung und Vielfältigkeit der rumänischen Dorfarchitektur während der letzten Jahrhunderte.





Bukarest ist die Hauptstadt Rumäniens. Sie ist mit fast 1,9 Millionen Einwohnern und einer urbanen Agglomeration von 2,2 Millionen Einwohnern die sechstgrößte Stadt der Europäischen Union.

Nachdem Bukarest 1659 Târgoviște als Landeshauptstadt endgültig abgelöst hatte, wurde es zum politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt der Walachei und später von Rumänien. Die Stadt verfügt über mehrere Universitäten, verschiedene andere Hochschulen sowie zahlreiche Theater, Museen und weitere Kultureinrichtungen.

Die kosmopolitische Hochkultur und der dominierende französische Einfluss in der Architektur der Stadt brachten ihr den Beinamen Micul Paris („Kleines Paris“, auch „Paris des Ostens“) ein. In der Amtszeit des rumänischen Diktators Nicolae Ceaușescu wurden weiträumig historische Stadtviertel zerstört, um dem monumentalen Zuckerbäckerstil des Diktators Platz zu machen.

Bukarest liegt in 55 bis 96,3 Meter Meereshöhe im Zentrum der Walachischen Tiefebene 68 Kilometer nördlich der Donau und 280 Kilometer westlich des Schwarzen Meeres. Die Stadt wird von der Dâmbovița durchflossen; ihr Nebenfluss, die Colentina, bildet im Norden der Stadt eine Kette von neun natürlichen Seen.





Gegen 13:00 gehen wir in ein Restaurant zum Mittagessen. Es wird höchste Zeit, denn kaum sind wir in der Gaststube schüttet es so richtig und ein Gewitter zieht über Bukarest hinweg.





Nach dem wir mit dem Essen fertig sind ist das Gewitter vorbei und wir können unsere Besichtigung fortsetzen.

Wir beginnen am
Bulevardul Unirii (deutsch Boulevard der Einheit) ist der heutige Name des früheren „Boulevard des Sieges des Sozialismus“, den der rumänische Diktator Nicolae Ceaușescu in den 1980er Jahren in Bukarest anlegen ließ. Der Boulevard (eigentlich eine „Avenue“) ist ausgerichtet auf den gleichzeitig errichteten monumentalen Parlamentspalast (Palatul Parlamentului), ehemals „Haus des Volkes“, nach dem Washingtoner Pentagon das zweitgrößte Verwaltungsgebäude der Welt. Er ist etwa 3000 m lang.

Der Bau des Palasts und die postmoderne Schneise der auf ihn zuführenden Avenue erforderten die Zerstörung werthaltiger Bausubstanz. Betroffen war vor allem das historisch bedeutende Uranus-Viertel mit seinen eleganten Villen, dem befestigten Kloster Mihai Vodă und dem Operettentheater. Auch das Militärmuseum und ein Art-déco-Stadion von 1926 wurden abgerissen. Die Kirche von Mihai Vodă wurde um etwa 100 Meter verschoben. Im ganzen betrafen die am Pariser Vorbild von Napoléon III. und Georges-Eugène Haussmann orientierten monumentalen Straßendurchbrüche und Flächenabrisse etwa 20 bis 25 Prozent der Altstadt von Bukarest. Dutzende Kirchen und mehrere Synagogen wurden dabei ebenso zerstört wie wertvolle historische Wohnbauten.

Der Bulevardul Unirii ist länger sowie um einen Meter breiter als die Avenue des Champs-Élysées. Der Boulevard ist wenig belebt und relativ verkehrsarm, nur einzelne Geschäfte, vor allem im oberen Bereich beim Parlamentspalast, konnten wirtschaftlich Fuß fassen.

als nächstes folgt
Die Patriarchalkathedrale von Bukarest mit dem Patrozinium der Heiligen Konstantin und Helena (rumän. Catedrala Patriarhală Sf. Împărați Constantin și Elena) ist die Kathedrale des Patriarchen der rumänisch-orthodoxen Kirche in der rumänischen Hauptstadt Bukarest.

Die heutige Kathedrale entstand als Teil eines Klosters, das Constantin Șerban Basarab, Fürst der Walachei, im Jahr 1656 gründete. Sie wurde 1658 geweiht. Wenige Jahre später wurde das Kloster Sitz des Metropoliten von Bukarest. 1925 erhielt die rumänisch-orthodoxe Kirche den Rang eines Patriarchats und die Metropolitankirche wurde zur Patriarchalkathedrale erhoben – zunächst mit der Absicht, später eine größere Kathedrale zu bauen. Stattdessen wurde die vorhandene Kathedrale im 18., 19., 20. und 21. Jahrhundert schrittweise restauriert, nach Westen erweitert und reicher ausgestattet. In den 1960er Jahren wurde dabei anhand des Vorbilds der Kathedrale von Argeș eine Wiederannäherung an den ursprünglichen Zustand angestrebt.

Seit 2010 wird beim Parlamentspalast die ungleich größere Kathedrale der Erlösung des Volkes gebaut, die nach ihrer Fertigstellung die St.-Konstantin-und-Helena-Kirche als Patriarchalkathedrale ablösen soll.





Nach 15:00 verlassen wir Bukarest und fahren nach Mamaia, einen Badeort bei Konstanza.

Im 19:00 erreichen wir unser Hotel Golden Tulip Mamaia.





Um 20:00 gibt es das Abendessen als Buffet.